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Quadropodium wird NEU!

Lange hat es gedauert, aber bald ist es soweit: Das neue Quadropodium geht an den Start. Heller, aufgeräumter, übersichtlicher und nutzerfreundlicher werden wir Ihnen wichtige Hintergrundinformationen, Tipss und Tricks und aktuelle News auf dieser Seite präsentieren.

Sie bewegen Themen, zu denen Sie im Netz sonst nicht viel Aussagekräftiges finden? Sie haben ein Problem mit Ihrem Tier und suchen neue Wege der Behandlung? Sie möchten Ihr Tier einfach besser verstehen und effizienter trainineren und dabei eine Beziehung schaffen, die auf Freundschaft und Partnerschaftlichkeit beruht, ohne Zwang und “Unterwerfung”? Sie wünschen sich, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Tierwelt spannend und leicht verständlich aufbereitet zu bekommen?

Dann sind Sie hier genau richtig...

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Ein Hundebett bauen

Hier unser Weihnachtsgeschenke-Tipp Nummer 2: Wie wäre es mit einem neuen Bett für den Hund? Ein halber Nachmittag genügt, um das gute Stück mit wenig Aufwand pünktlich zum Fest fertig zu bekommen. Sie brauchen

- eine Matratze
- Holzbretter
- 4 Rollen (wenn das Bett “fahrbar” sein soll) oder Holzklötzchen
- Schrauben und Werkzeug
- Teller
- Holzschutz (z.B. Olivenöl)

Tipp: Investieren Sie am besten in eine Matratze aus Visko- oder Memory-Schaum. Der passt sich dem Hundekörper perfekt an und wird häufig auch für orthopädische Betten verwendet. Die Dicke der Matratze richtet sich nach dem Gewicht Ihres Hundes. In unserem Fall ist das Bett für eine kleine Cockerina, die nur wenig mehr als 10 Kilo wiegt. Unsere Matratze misst 50 x 80 x 7 cm.

Entsprechend haben wir die Holzbretter z...

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Alles Kampfhund oder was?

Warum rassepezifische Gesetze die Öffentlichkeit nicht vor gefährlichen Hunden schützen

Die von Experten für Tierverhalten durchgeführte Forschung stellt die Grundlagen von rassespezifischen Gesetzen in Frage, die entwickelt wurden, um die Öffentlichkeit vor “gefährlichen” Hunden zu schützen. Ein Team von der University of Lincoln, Großbritannien, kam zu dem Ergebnis, dass die aktuelle Gesetzgebung Menschen eher in einem Gefühl falscher Sicherheit wiegt, statt tatsächliche Sicherheit zu erzeugen.

Dr. Tracey Clarke und die Professoren Daniel Mills und Jonathan Cooper von der Lincoln School of Life Sciences wollten herausfinden, worauf die menschliche Wahrnehmung von “typischen Verhaltensweisen” verschiedener Hunderassen beruht. Ihre Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Human Anim...

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Die Canine atopische Dermatitis Teil 1

Atopie griechisch: atopia – Ortlosigkeit, nicht zuzuordnen

Als Atopie wird die Neigung eines Individuums bezeichnet, welches auf den Reiz ei-nes Antigens (ansonsten harmlose Substanz aus der Umwelt) mit einer überschießenden IgE Produktion reagiert.

Neben der Futtermittelunverträglichkeitsreaktion (FUR) und der Flohallergie-Dermatitis (FAD) ist die canine atopische Dermatitis (CAD) eine der wichtigsten allergischen Hautkrankheiten. Ca. 15%! der Hundepopulation sind davon betroffen.

Prädisponierte Rassen sind: Terrier, Dalmatiner, Shar Pei, Lhasa Apso, Boxer, Labrador Retriever, Golden Retriever, English Setter und Irish Setter.

Symptome der durch die Hausstaubmilbe (Dermatophagoides farinae, 60% der Fälle) bedingten Atopien zeigen sich ganzjährig, die durch Pollen, Gräser oder Grasmilb...

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Alltagsbeschäftigung für Jagdhunde

Im Gespräch mit Hundehaltern und auf die Frage nach Beschäftigungsmöglichkeiten für ihren Vierbeiner tauchen immer wieder Begriffe wie Agility, Mantrailing, Dogdance oder sonstige Trendsportarten auf. Diese Hundesportarten haben alle ihre Berechtigung, aber einen jagdlich motivierten Hund wird diese Art von Beschäftigung noch lange nicht vom Jagen abhalten.

Viele Hunde – die eine Rasse mehr als die andere – haben das Bedürfnis, ihre jagdlichen Verhaltensmuster (Orten, Fixieren, Anpirschen, Hetzen, Packen, Töten) auszuleben. Wie schaffe ich es also, die Bedürfnisse meines Hundes zu befriedigen, ohne dass Wild oder gar Jogger oder Radfahrer zu Schaden kommen?

“Enrichment”

Dieser Begriff taucht vor allem in Bezug auf Tiere in Gefangenschaft auf...

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Ina

Abayomi & Co: Therapeuten auf 4 Pfoten

Jahrelang sprach sie kein einziges Wort, eingeschlossen in eine Welt, die keinen Bezug zum Außen hatte und sich dem Außen auch nicht öffnen konnte. Therapieansätze und Medikationen blieben so erfolglos wie zahlreich. Bis ein Arzt vor elf Jahren auf die Idee kam, es mit einem Hund zu versuchen.

Ina Wilhelm ist 35 Jahre alt. Sie leidet am Asperger-Syndrom, einer tiefgreifenden Entwicklungsstörung innerhalb des Autismusspektrums. Betroffenen fällt es u. a. schwer, in der Kommunikation mit anderen Menschen nonverbale Signale zu erkennen und zu verstehen bzw. solche auch selbst auszusenden. Das Kontakt- und Kommunikationsverhalten von Asperger-Autisten erscheint Außenstehenden daher oft „merkwürdig“ und ungeschickt, obwohl die meisten Betroffenen über normale Intelligenz verfügen...

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Die homöopathische “Erstverschlimmerung”

Jeder, der nur ein bisschen mit Homöopathie zu tun hat, oder davon gehört hat, kennt den Begriff der Erstverschlimmerung. Aber wenige wissen genau, was damit gemeint ist, wie so eine Verschlimmerung entsteht und wie sie zu bewerten ist. Meist wird einfach gesagt, dass eine Verschlimmerung erwünscht ist, weil sie eine gute Mittelwirkung anzeigt. Ist das wirklich immer so? Und wie lange darf diese „Verschlimmerung“ denn anhalten? Ist eine Verschlimmerung wirklich „schlimmer“? Das möchte man ja dann eher nicht.

Erstwirkung und Nachwirkung

Zur Einführung in das Thema Erstverschlimmerung möchte ich Ihnen zwei Begriffe, die Hahnemann geprägt hat, näher bringen:

1. Den Begriff der Erstwirkung und

2. den Begriff der Nachwirkung.

In seiner ausführlichen Anleitung zu homöopathischen ...

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Hundekot: (K)eine Gefahr in Feld und Flur?

In den Lokalzeitungen liest man immer wieder aufflammende Debatten über das Für und Wider einer Anleinpflicht für Hunde und einer strikten Einhaltung der Wege in den Gemarkungen der deutschen Bundesländer. Dies führt immer wieder zu Anfeindungen von Landwirten gegenüber Hundehaltern. Der Regionalbauernverband  Wetterau-Frankfurt z.B. behauptet, es gehe eine akute Gefahr für Rinder, von einem Erreger namens Neospora caninum aus, der von Hunden auf Rinder übertragen werden könne, wenn diese mit Hundekot verunreinigtes Futter aufnähmen. Dies lässt immer wieder Landwirte die Auffassung vertreten, Hunde dürfen nicht unangeleint über die Felder laufen, und schon gar nicht ihren Hundekot auf diesen hinterlassen.

Da bei der Informationsübermittlung in Zeitungen oder der Argumentation...

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WatW_Fotoliak

Arnica: Ein Pflanzenporträt

Über den Einsatz von Arnica montana – Bergwohlverleih als Globuli, Droge, Tinktur und Salbe. Was wirkt wann, wie und warum!

Als Kind verbrachte ich mit meinen Eltern viele Male unseren Urlaub in den Bergen. Wir haben oft Blumen gepflückt – ob wohl auch eine Arnicablüte darunter war? Sollte ich irgendwann wieder in die Berge fahren – als Erwachsene bevorzuge ich das Meer – so wird es mir nicht schwerfallen, auf die hübsche, leuchtend gelborange Blüte mit ihrem herb-aromatischen Duft und den seltsam struppigen Blüten Acht zu geben. In ihrer Blütezeit von Juni bis August verwandelt die Arnika die Almen in duftende, dottergelbe Prachtwiesen.

Wegen ihres Vorkommens in Bergregionen wird sie volkstümlich auch “Bergwohlverleih” oder “Bergwurz” genannt...

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tata66_Fotolia_k

Grundregeln für den Mehrkatzenhaushalt

Es wird im Allgemeinen empfohlen, gleich zwei Katzen anzuschaffen, vor allem wenn man tagsüber viel außer Haus ist. Das ist auch sinnvoll, wenn die Katzen zueinander, in den angebotenen Lebensraum und zu den möglichen Lebens- und Haltungsbedingungen des Halters passen. Darüber hinaus gibt es jedoch viele “Kleinigkeiten” zu beachten. Die wichtigsten werden im folgenden erläutert:

Ressourcen

Gerade bei der Haltung von mehr als einer Katze ist es in jedem Fall sehr wichtig, ausreichend Ressourcen zu bieten, damit die Grundbedürfnisse jedes einzelnen Tieres befriedigt werden können. Hier gilt – übrigens ganz genauso wie in Bezug auf das Katzenklo – die Grundregel

Anzahl der Katzen = Anzahl der jeweiligen Ressource + 1 (bzgl. mancher Ressourcen gern noch  mehr).

Es müssen also eige...

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